Venga in Sardegna

Vom blauen Bus in die blaue Zone

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    Vom blauen Bus in die blaue Zone Also fangen wir von vorne an…. Am 25. Dezember haben wir uns nach mehrtägiger Vorarbeit – Bus ein, aus, umräumen und packen auf den Weg nach Livorno gemacht um mit der Fähre auf die Insel Sardinen überzusetzen. Auf der Hinfahrt, haben wir noch einen Ministop in Südtirol hingelegt…

Also fangen wir von vorne an….

Am 25. Dezember haben wir uns nach mehrtägiger Vorarbeit – Bus ein, aus, umräumen und packen auf den Weg nach Livorno gemacht um mit der Fähre auf die Insel Sardinen überzusetzen. Auf der Hinfahrt, haben wir noch einen Ministop in Südtirol hingelegt um unsere Freunde Shantje und Martin zu sehen und um noch ein paar Äpfel einzuklauben. Dann ging’s auch schon weiter Richtung Livorno. Bis zu dem Punkt, an dem der Bus kurz aufjaulte und nach Kühlflüssigkeit verlangte war eigentlich alles ganz easy. Nach dem Auffüllen, genannter Flüssigkeit, wollte er allerdings nicht mehr anspringen und wir mussten ihn mithilfe „Knüppelschlag“ ein bisschen Starthilfe geben. Naja der Plan bis wir auf der Fähre waren war folgender; die Zündung wird nicht mehr ausgemacht. Soweit sogut hat das wunderbar geklappt und wir waren erstmal bereit zum Übersetzen. Dass wir am nächsten Morgen, den Bus wieder so starten mussten brachte uns zu folgender Diagnose: Es braucht einen neuen Starter. Und weil Herr Kemeter, eigenen Aussagen zu folge, das sehr gut selbst einbauen kann, wurde nicht lange gefackelt und das Teil kurzerhand ins Nannai Climinghouse bestellt, das war zu dem Zeitpunkt die einzige Adresse die wir hier hatten. Spoiler: sollte auch nur ca. zwei Wochen dauern bis der neue Starter ankam.

Nun denn, trotz immer mal wieder zickendem Starter groovten wir uns mega schnell in der blauen Zone ein und fanden in mitten der christmastouris mal wieder unseren fast schon privaten Sektor. Scala Ussassa ist eher schattig, hat kaum leichte Routen und der Zustieg schreckt wohl auch die meisten Leute ab – perfekt also für uns.

Doch ganz alleine waren wir auch nicht. Klaas ein Belgier, der sich in Ulassai niedergelassen hat und zu den Erschließen gehört. Er zeigte uns seine Routenkreationen und war on fire, dass endlich Leute nach Scala Ussassa kamen. Zu Mich´s großer Freude gab es auch noch genügend freien Fels um die Bohrmaschine zu schwingen und das Gebiet mit 3 Neutouren zu erweitern:

  • Venga Sardegna 8a+
  • Be nice to the ferryman 8b
  • Bluezone 8b

Das ganze geschah mit bester Unterstützung von Mandarinenpower, ich schätze, wir haben ca. 6 Kilo der Zitrusfrüchte geschenkt bekommen – immer vom selben lieben Herrn und noch bevor der große Sturm über Ulassai fegen sollte.

Die erwähnte Schlechtwetterfront kam tatsächlich und das in so einer Härte, dass wir froh waren, als unser Freund Klaas sagte, wir können in seinem Haus wohnen so lange er in Belgien ist. Gesagt – getan, sind wir bei Windstärke 1000 mit Sack und Pack in das kleine 3 Stöckige Häuschen eingezogen um dort den Sturm auszusitzen. Die nächsten Tage sollten gemütlich und mit Arbeit gefüllt sein. Zu meiner großen Freude konnte ich die Homepage – jaaaa, diese welche auf der du dies hier gerade liest, veröffentlichen und so einen großen Punkt von meiner 2025 Liste streichen. Danke auch an Doris an dieser Stelle für die tolle Unterstützung. Der Sturm hat nach ein paar abgedeckten Dächern und mehreren Litern Regen, dann auch nachgeben und tadaaaa….von der Küche aus gibts direkten Blick aufs Meer – wie schön kanns eigentlich sein?

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